Eine Auftragsfertigung beschreibt ein Fertigungsmodell, bei dem die Produktion ausschließlich auf Basis konkreter Kundenvorgaben erfolgt. Es werden also keine Produkte „auf Vorrat“ hergestellt, sondern erst dann, wenn ein Auftrag mit definierten Anforderungen vorliegt.
In der Elektronik ist Auftragsfertigung besonders verbreitet, weil Produkte oft kundenspezifisch sind: Varianten, Stückzahlen, Prüfanforderungen oder auch Freigaben und Dokumentationspflichten unterscheiden sich je nach Projekt. Vereinfacht gesagt: Die Fabrik arbeitet wie eine Küche nach Rezept – das „Rezept“ liefert der Auftraggeber in Form von Daten, Stücklisten und Spezifikationen.
Die Auftragsfertigung kommt zum Einsatz, wenn Unternehmen eigene Produkte entwickeln oder vermarkten, die Fertigung aber an einen spezialisierten Dienstleister auslagern. Typische Anwendungsfelder in der Elektronik sind:
Gerade bei elektronischen Baugruppen spielt Auftragsfertigung ihre Stärke aus, wenn es um reproduzierbare Prozesse, definierte Prüfkonzepte und verlässliche Lieferfähigkeit geht.
In der Praxis beginnt die Auftragsfertigung lange vor dem eigentlichen Produktionsstart. Üblicherweise laufen mehrere Bausteine zusammen, damit Qualität, Kosten und Termine planbar werden:
Wichtig ist: Bei der Auftragsfertigung bleibt die Produktdefinition beim Auftraggeber (was gebaut werden soll), während der Fertiger die Umsetzung in stabile, wiederholbare Prozesse übersetzt (wie es zuverlässig gebaut werden kann). Je besser die Übergabe der Produktdaten, desto geringer sind Reibungsverluste in der Industrialisierung und desto schneller wird die Serie stabil.
Auftragsfertigung ist für Unternehmen relevant, weil sie Kapazitäten, Know-how und Investitionen flexibel nutzbar macht. Das wirkt sich direkt auf mehrere Unternehmensziele aus:
Für Einkauf und Projektleitung bedeutet das häufig: Der Schwerpunkt verschiebt sich von Maschinen und Personal hin zu klaren Spezifikationen, belastbaren Datenständen, sauberem Änderungsmanagement und eindeutig definierten Qualitätskriterien.
Auftragsfertigung ist damit ein zentrales Modell, um Elektronikprodukte zuverlässig und planbar herstellen zu lassen – besonders dann, wenn Entwicklung, Industrialisierung und Serie eng verzahnt werden sollen. Ergänzend bietet der Überblick zu Elektronikfertigung hilfreichen Kontext zu typischen Prozessen und Prüfschritten entlang der Produktion.
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