Galvanische Trennung beschreibt die elektrische Isolation zwischen zwei Bereichen einer Schaltung: Es gibt keine leitende (metallische) Verbindung, über die Strom direkt fließen kann. Informationen oder Energie werden dennoch übertragen – aber über ein Trennelement, das den direkten Stromfluss verhindert.
Ein anschaulicher Vergleich: Zwei Räume sind durch eine Wand getrennt. Kommunikation ist möglich (z. B. über eine Sprechanlage), aber niemand kann einfach durch die Wand gehen. In der Elektronik übernimmt diese „Wand“ z. B. ein Transformator, ein Optokoppler oder ein digitaler Isolator.
Galvanische Trennung wird eingesetzt, wenn unterschiedliche elektrische Potentiale, hohe Spannungen oder störbehaftete Umgebungen sicher voneinander getrennt werden müssen. Typische Gründe sind Personenschutz, Geräteschutz und eine robustere Funktion im Feld.
In der Praxis wird zwischen der „Primärseite“ und der „Sekundärseite“ getrennt. Signale oder Energie werden über ein Bauteil übertragen, das elektrisch isoliert, aber eine andere Kopplungsart nutzt. Häufige Prinzipien sind:
Für Entwicklung und Fertigung zählt dabei nicht nur das Bauteil selbst, sondern das Gesamtkonzept: Leiterplattenlayout (Kriech- und Luftstrecken), Materialwahl, Abstände, Schutzlack/Verguss sowie die Prüfung. Ob eine Trennung „ausreichend“ ist, hängt von Anwendung, Umgebung, erwarteten Überspannungen und normativen Anforderungen ab.
Galvanische Trennung beeinflusst Sicherheit, Zuverlässigkeit, Kosten und Time-to-Market direkt – gerade bei Produkten, die in der Industrie oder in sicherheitsrelevanten Umgebungen betrieben werden.
Im Kontext von Elektronikentwicklung und Auftragsfertigung lohnt sich deshalb eine frühe Abstimmung, wo galvanische Trennung notwendig ist und welche Technologie (Transformator, Optokoppler, digitaler Isolator) zur Anwendung passt. Mehr Einordnung zu typischen Umsetzungen und Prüfkonzepten findet sich im Überblick zur Elektronikentwicklung.
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