Lötzinn ist eine Lotlegierung, die beim Löten schmilzt und nach dem Abkühlen eine feste Verbindung zwischen zwei metallischen Teilen bildet – typischerweise zwischen Bauteilanschlüssen und Leiterplattenpads. Vereinfacht gesprochen ist Lötzinn das „Bindemittel“, das aus vielen Einzelteilen eine funktionsfähige elektronische Baugruppe macht.
In der Elektronikfertigung ist Lötzinn nicht nur „Metall zum Verbinden“, sondern ein definierter Werkstoff mit festgelegten Eigenschaften (z. B. Schmelzbereich, Benetzungsverhalten, mechanische Festigkeit). Diese Eigenschaften entscheiden mit darüber, wie zuverlässig eine Lötstelle über Jahre funktioniert.
Lötzinn wird überall dort eingesetzt, wo dauerhafte elektrische und mechanische Verbindungen benötigt werden. Typische Anwendungen in der Elektronik sind:
Beim Löten wird die Verbindungsstelle auf eine Temperatur gebracht, bei der das Lötzinn schmilzt. Das flüssige Lot benetzt die Metalloberflächen (z. B. Kupfer, Nickel, Zinnoberflächen) und fließt in die Kontaktzone. Beim Abkühlen erstarrt das Lot und es entsteht die Lötstelle.
Wichtig ist dabei das Zusammenspiel aus:
Als anschaulicher Vergleich: Lötzinn verhält sich wie ein „Metallkleber“, der nur dann zuverlässig hält, wenn Oberfläche, Temperatur und „Verarbeitung“ stimmen – sonst entstehen typische Lötfehler wie kalte Lötstellen, Brücken oder unzureichende Benetzung.
Für Unternehmen ist Lötzinn relevant, weil es direkt die Zuverlässigkeit und Qualität elektronischer Baugruppen beeinflusst. Materialauswahl und Prozessfenster wirken sich auf Ausschuss, Nacharbeit und spätere Feldrückläufer aus – und damit auf Kosten und Lieferfähigkeit.
Typische Aspekte, die in Projekten eine Rolle spielen:
Im Fertigungsalltag bedeutet das: Lötzinn ist ein vergleichsweise kleiner Kostenblock im Stückpreis, kann aber einen großen Hebel auf Qualität, Prüfaufwand und Reklamationsrisiko haben.
Wer den Lötprozess gesamthaft betrachtet – vom Material über Profilierung bis zur Prüfung – findet viele Stellschrauben in der Elektronikfertigung.
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