OLED steht für Organic Light Emitting Diode. Gemeint ist eine Displaytechnologie, bei der jeder Bildpunkt (Pixel) aus organischen Leuchtdioden besteht und selbst Licht erzeugt – eine Hintergrundbeleuchtung wie bei klassischen LCD-Displays ist nicht nötig.
Einfacher Vergleich: Bei einem LCD ist das Display wie eine „beleuchtete Leinwand“ (Lichtquelle hinten, Bild entsteht durch Filter). Bei OLED ist es eher wie ein „Bild aus vielen winzigen Lampen“: Jeder Pixel kann einzeln ein- und ausgeschaltet sowie in seiner Helligkeit geregelt werden.
OLED wird überall dort eingesetzt, wo eine hochwertige Darstellung bei gleichzeitig flacher Bauform gefragt ist. Typische Einsatzfelder sind:
In Entwicklungsprojekten begegnet OLED häufig als Teil des Mensch-Maschine-Interfaces (HMI), also dort, wo ein Gerät Informationen sichtbar ausgibt.
In einem OLED-Display befinden sich mehrere sehr dünne Schichten, darunter organische Materialien, die bei angelegter Spannung Licht emittieren. Je nach Aufbau werden die Pixel über eine Treiberlogik (Controller/Driver-IC) angesteuert. Die Ansteuerung erfolgt in der Praxis meist über gängige Schnittstellen (z. B. SPI, I²C, parallel), abhängig von Auflösung und Datenrate.
Für die Elektronikentwicklung ist dabei relevant, dass ein Display nicht nur „irgendwie angeschlossen“ wird, sondern als System betrachtet werden muss:
In der Fertigung kommen zusätzlich Aspekte wie ESD-Schutz, definierte Montageabläufe und prüfbare Schnittstellen hinzu (z. B. ob das Display nach der Endmontage zuverlässig initialisiert und fehlerfrei dargestellt wird).
OLED kann je nach Anwendung klare technische und wirtschaftliche Auswirkungen haben:
Für Projekte bedeutet das: Die Wahl „OLED oder Alternative“ ist nicht nur eine Display-Frage, sondern betrifft Systemdesign, Qualitätssicherung, Fertigungsprozess und die langfristige Wartbarkeit eines Produkts.
Im Kontext von Entwicklung und Serienüberführung betrachten wir OLED deshalb frühzeitig als Teil des Gesamtsystems – von der Hardware- und Firmware-Integration bis zur prüfbaren Montage in der Elektronikentwicklung.
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