PoE steht für Power over Ethernet. Gemeint ist die Versorgung von Netzwerkgeräten mit elektrischer Energie über dasselbe Ethernet-Kabel, das auch die Daten überträgt. Praktisch bedeutet das: Ein Gerät bekommt Netzwerkverbindung und Strom aus „einer Leitung“ – ähnlich wie bei einem einzigen Kabel für Bild und Strom, nur im Netzwerkumfeld.
Typischerweise übernimmt ein PoE-fähiger Switch oder ein sogenannter Injektor die Einspeisung der Energie. Am anderen Ende nutzt das Endgerät die Energie direkt (PoE-PD) oder ein PoE-Splitter trennt Strom und Daten wieder auf, falls das Endgerät selbst kein PoE unterstützt.
PoE wird überall dort eingesetzt, wo Netzwerkgeräte flexibel platziert werden sollen und eine separate Stromversorgung vor Ort teuer, unpraktisch oder gar nicht vorhanden ist. Häufige Beispiele:
Im Kontext von Elektronikentwicklung und EMS ist PoE oft Teil kompletter Geräte- und Systemlösungen, bei denen neben der Elektronik auch die mechanische Integration, EMV, Schutzkonzepte und die Serienfertigung berücksichtigt werden müssen.
In der Praxis sind drei Bausteine entscheidend:
Damit die Versorgung zuverlässig und sicher funktioniert, „handeln“ PSE und PD die Leistungsabgabe kontrolliert aus. Erst wenn ein geeignetes Endgerät erkannt wird, wird die Versorgung freigeschaltet. Für das Endgerät ist danach vor allem entscheidend, wie die PoE-Spannung intern auf die benötigten Betriebsspannungen umgesetzt wird (z. B. über DC/DC-Wandler) und wie gut Schutz- und Filtermaßnahmen ausgelegt sind.
Für Entwicklungs- und Fertigungsprojekte bedeutet das häufig konkrete Anforderungen an:
PoE ist für Unternehmen vor allem aus Projekt- und Betriebssicht interessant, weil es Installationen vereinfacht und die Infrastruktur standardisiert:
Für Produktverantwortliche ist PoE außerdem ein Design- und Beschaffungsthema: Leistungsbudget, Steckverbinder, Schutzbeschaltungen und Prüfstrategie beeinflussen Bauteilauswahl, Stückliste, Serienqualität und langfristige Servicefähigkeit.
Wer PoE als Teil einer Geräteplattform oder Systemlösung einordnet, betrachtet es idealerweise im Zusammenspiel mit Gehäuse, EMV, Testkonzept und Serienüberführung – passende Schnittstellen dazu werden häufig bereits in der Elektronikentwicklung festgelegt.
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