VLAN steht für Virtual Local Area Network. Gemeint ist eine logische Netzwerksegmentierung: Geräte werden so gruppiert, als wären sie in getrennten Netzwerken – auch wenn sie physisch am gleichen Switch bzw. in der gleichen Verkabelungsstruktur hängen.
Ein einfaches Bild dafür ist ein Bürogebäude: Alle nutzen denselben Flur (physisches Netzwerk), aber einzelne Abteilungen haben eigene, abgeschlossene Bereiche (VLANs). Damit wird festgelegt, wer mit wem direkt kommunizieren darf und welche Datenströme getrennt bleiben.
VLANs werden eingesetzt, um Netzwerke übersichtlich, beherrschbar und robuster zu machen – besonders dort, wo viele Systeme parallel arbeiten und unterschiedliche Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit bestehen.
In der Praxis wird ein VLAN typischerweise auf Switches konfiguriert. Ports (Anschlüsse) werden dabei einem VLAN zugeordnet, sodass die angeschlossenen Geräte nur innerhalb dieses Segments „sehen“ und kommunizieren können – sofern nicht bewusst eine Verbindung zwischen VLANs geschaffen wird.
Häufig kommen zwei grundlegende Port-Arten vor:
Sollen Geräte aus verschiedenen VLANs miteinander sprechen (z. B. ein MES-System mit einer Produktionszelle), passiert das nicht „automatisch“, sondern über Routing – meist über einen Router oder eine Firewall. Dort lassen sich Regeln definieren, welche Verbindungen erlaubt sind. Genau dieser Punkt ist in Industrie-/IIoT-Umgebungen zentral: Segmentierung wirkt nur dann zuverlässig, wenn die Übergänge zwischen VLANs bewusst gestaltet und abgesichert sind.
Für Unternehmen ist VLAN vor allem ein Organisations- und Risikothema: Es hilft, Netzwerke so zu strukturieren, dass Störungen, Fehlkonfigurationen oder Sicherheitsvorfälle weniger Schaden anrichten.
In Entwicklungs- und Fertigungsprojekten rund um vernetzte Elektronik (z. B. Gateways, Steuerungen, Prüfsysteme, Testplätze) wird VLAN damit zu einem Baustein, um Digitalisierungs- und Automatisierungskonzepte im Betrieb langfristig stabil zu halten.
Einordnen lässt sich VLAN gut als Teil des Gesamtthemas vernetzte Systeme und IIoT – ergänzend zu Aspekten wie Firmware, Software, Security und Systemintegration; dazu passt auch der Überblick auf unserer Seite zur Elektronikentwicklung.
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