Ein Zweiweg-Gleichrichter (auch: Vollweggleichrichter) ist eine Schaltung, die beide Halbwellen einer Wechselspannung nutzt, um daraus eine pulsierende Gleichspannung zu erzeugen. Im Gegensatz zur Einweg-Gleichrichtung wird nicht nur jede zweite Halbwelle verwendet, sondern jede – die negative Halbwelle wird dabei „umgedreht“.
Anschaulich lässt sich das mit einem Wasserrad vergleichen: Bei Einweg-Gleichrichtung treibt nur jede zweite „Welle“ an, beim Zweiweg-Gleichrichter nutzt das System jede Welle. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigerer Energiefluss und meist weniger Nacharbeit durch Filterung.
Zweiweg-Gleichrichter werden überall dort eingesetzt, wo aus Wechselspannung (AC) eine Gleichspannung (DC) benötigt wird – besonders, wenn eine bessere Ausnutzung und eine geringere Restwelligkeit wichtig sind.
In der Praxis wird die Zweiweg-Gleichrichtung typischerweise auf zwei Arten umgesetzt:
Nach dem Gleichrichter folgt häufig eine Glättung (z. B. mit Kondensatoren) und danach eine Spannungsregelung (linear oder als Schaltregler). Da der Zweiweg-Gleichrichter doppelt so viele „Spannungsspitzen“ pro Zeit liefert wie der Einweg-Gleichrichter, wird die Glättung in der Regel einfacher: Für eine vergleichbare Restwelligkeit können Bauteile kleiner ausfallen oder es entsteht mehr Reserve für Lastsprünge.
Wichtig in Entwicklung und Serienfertigung sind außerdem die elektrischen und thermischen Randbedingungen: Dioden verursachen Verluste (Vorwärtsspannung, Erwärmung), und der Einschaltstrom in die Glättkondensatoren kann Bauteile und Leiterbahnen belasten. Das beeinflusst Bauteilauswahl, Layout, Prüfumfang und letztlich die Zuverlässigkeit.
Für Unternehmen ist der Zweiweg-Gleichrichter vor allem deshalb relevant, weil er direkt Einfluss auf Zuverlässigkeit, Kosten und Time-to-Market eines Produkts haben kann:
Gerade bei Serienprodukten zählt, dass die Stromversorgung nicht nur „funktioniert“, sondern auch über Toleranzen, Temperatur und Bauteilstreuungen stabil bleibt. Zweiweg-Gleichrichtung ist dabei eine bewährte Grundlage, auf der sich robuste Versorgungsdesigns aufbauen lassen.
Wer den Zweiweg-Gleichrichter im Kontext kompletter Baugruppen verstehen möchte (z. B. Bauteilauswahl, Layout, Prüfung und Serienanlauf), findet dazu passende Einordnung auf unserer Seite zur Elektronikfertigung.
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